Nach dem Wegfall des wichtigsten bulgarischen Absatzmarktes der Sowjetunion, geriet die Wirtschaft Bulgariens in eine schwere Krise, aus der sie sich bis heute nicht erholt hat. In den Jahren 1989 bis 1995 gingen die Realeinkommen um fast 70 Prozent zurück, der Lebensstandard fiel um 40%. Das Sozialsystem, insbesondere das System der Kranken- und Rentenversicherungen, brach weitgehend zusammen.
1996 kam es infolge der hohen Staatsverschuldung zu einer weiteren schweren Wirtschaftskrise.
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Nachdem selbst der Staat Bulgarien dadurch in Zahlungsschwierigkeiten geriet, wurde auf Forderund des IWF (Internationaler Währungsfonds) 1997 ein Währungsrat geschaffen.
Mäßige Inflationsraten (2005: 6,5%) und relativ hohes BIP-Wachstum (2001 4,1%, 2002 4,9%, 2003 4,5% ,2004 5,7%, 2005 5,8%, 1.Halbjahr 2006 6,1%) kennzeichnen die Wirtschaftsentwicklung der letzten Jahre.
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